Gemeinsames Fürbittengebet, täglich 19.30


Was ist das?

Alle Glocken läuten 19.30

Solange der öffentliche Gottesdienst in unseren Kirchen nicht stattfinden kann, läutet es jeden Tag 1x extra (außer Karfreitag/Karsamstag - Grabesruhe Jesu)

 

Währenddessen beten wir

Solange es personell geht, wird Pfarrer Ruckert in der Kirche (meistens) in Sterzhausen zu dieser Zeit für die Gemeinde und die Welt beten und Lichter anzünden.

Das war schon immer so: Die Vaterunserglocke ist die älteste Übertragung einer gottesdienstlichen Handlung. Sie ermöglichte der Bevölkerung 3x am Tag gemeinsam zu beten, und während des Sonntagsgottesdienstes konnten die Kranken und Daheimgebliebenen beim Vaterunser der Gemeinde mitmachen. Auch jetzt laden unsere Landeskirche und die katholischen Bistümer dazu ein, beim Mittagsläuten innezuhalten und gemeinsam zu beten.

Sie können mitmachen:

Gemeinsame Liturgie

Wenn es läutet, dürfen Sie davon ausgehen: Viele andere machen das jetzt auch so.

 

Votum: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. (wenn Sie mögen, mit Bekreuzigen).

Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte... (=Gesangbuch EG 711)

Losung und Lehrtext des Tages:

Hier! (oder - wenn Sie nicht jeden Tag die Möglichkeit haben, online nachzuschauen - Ihr Konfirmationsspruch oder ein anderer Spruch, der Ihnen etwas bedeutet)

Gebet: Guter Gott, du kennst und liebst uns alle. Wir danken dir, dass du uns siehst. Wir bitten dich, steh uns bei und allen, die dich heute brauchen.

Stille

Vaterunser

Segen:
(oder ein anderer zum Aussuchen)

Es segne und behüte uns alle Gott, der Allmächtige und Barmherzige, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

Licht und Gebet "bestellen"

Per Email, Anruf oder SMS 0176 35114457 können Sie (solange der Vorrat und die Arbeitskraft reichen) ein Licht bestellen, das um 18.15 in der Kirche brennen soll. Sie können auch ein Anliegen nennen, das der Pfarrer ins Gebet mit aufnehmen soll (Nachrichten werden umgehend gelöscht, Anliegen vertraulich behandelt). Wenn es läutet wissen Sie: Jetzt brennt in der Kirche "mein" Licht.

Weiterbeten nach der Krise

Das Läuten zu den Tageszeiten (8, 12 und 18 Uhr) war schon immer zum gemeinsamen Gebet gedacht. Manche Kuh ließ früher Pflug oder Wagen halten, weil sie "wusste", dass der Bauer jetzt sein Vaterunser sprach.

 

Steigen Sie wieder mit ein!

 

Wenn die akute Krise vorbei ist und unsere Gottesdienste wieder stattfinden, werden wir nicht mehr um 19.30 mit allen Glocken läuten. Aber um 8, um 12 und um 18 Uhr können wir gemeinsam innehalten auch in Zukunft! Gott befohlen!